Overdruk lektest ITIS

Bei einem Überdruck-Lecktest setzen wir ein Bauteil oder eine Anlage sicher unter erhöhten Druck, um zu kontrollieren, ob sie wirklich dicht ist. Dazu stehen verschiedene Messmethoden zur Verfügung – vom Schnüffeln über Druckabfall- und Akkumulationsmessungen bis hin zum Blasentest. Wir finden schnell heraus, ob Leckagen auftreten und wie groß sie sind. So erhalten Sie ein verlässliches Bild von der Dichtheit unter den Bedingungen, unter denen Ihr System später arbeiten muss.

Sowohl für Endanwender als auch für Hersteller bietet dieser Test eine objektive Möglichkeit, Leckagen frühzeitig zu erkennen, Anlagen zur Nutzung freizugeben und Emissionen, Produktverluste oder Störungen zu vermeiden. ITIS unterstützt Sie bei der Wahl der richtigen Methode und führt den Test sicher und reproduzierbar durch – im Labor oder vor Ort.

Möchten Sie mit Gewissheit starten, erneut starten oder ausliefern? Ein Überdruck-Lecktest bei ITIS verschafft Ihnen Klarheit, noch bevor Ihre Anlage in Betrieb geht!

Einen Überdruck-Lecktest durchführen lassen?

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Haben Sie Fragen zu einem überdruck-Lecktest? Dann müssen Sie nicht mehr anrufen. Mit unserem digitalen Spezialisten ‚IRIS‘ erhalten Sie sofort eine Antwort auf jede Frage, die Sie zu diesem Test haben. Von allgemeinen Informationen bis hin zu spezifischen Details: Geben Sie einfach Ihre Frage ein und erhalten Sie direkt eine klare und relevante Antwort.

Zum Beispiel können Sie Fragen stellen zu:

  • Testmöglichkeiten und Spezifikationen
  • Zertifizierungen und Normen

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Was ist ein Überdruck-Lecktest?

Bei Überdrucktests wird das Prüfobjekt intern auf einen Druck oberhalb des Atmosphärendrucks gebracht. Je nach Ziel und Empfindlichkeit verwenden wir:

  • Spürsonde mit Tracergas (Helium oder H₂/N₂-Formiergas) zur lokalen Lecksuche
  • Akkumulation unter einer Haube oder in einem abgeschirmten Volumen, wenn direkte Schnüffelmessungen durch Lüftung oder Zugluft gestört werden
  • Druckabfall- oder Druckanstiegstests zur globalen Dichtheitskontrolle, z. B. bei größeren Volumen
  • Blasen- oder Wasserbadtests (EN 1593) als schnelle Go/No-Go-Methode für größere Lecks
  • Ultraschall als schnelle Screening-Methode bei Druckluft- oder Gasanlagen oder als Vorprüfung vor einem Heliumtest

In manchen Fällen kann auch das Prozessmedium als Tracergas dienen, zum Beispiel bei Kältemitteln oder Methan, sofern Sicherheit, ATEX und Umweltgesetzgebung dies zulassen und geeignete Detektionstechnik verfügbar ist. Wir legen Prüfdruck, Prüfzeit, Tracer, Nachweisgrenze und Pass/Fail-Kriterien vorab in einem Prüfplan fest, damit Sie genau wissen, was getestet wird und wie die Ergebnisse bewertet werden.

Die Notwendigkeit einer Überdruck-Leckprüfung

Mit Überdruckprüfungen können Komponenten oder Anlagen unter realistischen Betriebs- oder Auslegungsbedingungen getestet werden. Dadurch sind die Ergebnisse repräsentativ, und Leckagen können frühzeitig lokalisiert werden, noch vor der Inbetriebnahme oder Wiederinbetriebnahme.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Festigkeitsprüfungen, also Hydrotests, und Gas-Leckprüfungen. Ein Hydrotest dient in erster Linie der Überprüfung der Festigkeit und der groben Dichtheit. Wasser kann Mikro-Leckagen vorübergehend verdecken, die Vakuumkompatibilität verschlechtern und zudem Korrosion sowie Verunreinigungen verursachen. Deshalb empfehlen wir, zuerst die empfindliche Gas-Leckprüfung durchzuführen, zum Beispiel mit der Schnüffelmethode, der Akkumulationsmethode oder der Druckabfallprüfung. Erst danach sollte gegebenenfalls der Hydrotest folgen, mit Trocknungs- und Reinigungsschritten dazwischen. Das gilt insbesondere für Anlagen, die später unter Vakuum oder mit kritischen Medien betrieben werden.

Für wen ist ein Überdruck-Lecktest besonders relevant?

Endanwender:

Instandhaltungs- und Betriebsteams, die Leckagen aufspüren und Anlagen vor der Inbetriebnahme, nach Wartung oder während des Betriebs (z. B. nach einem Shutdown oder nach Modifikationen) auf Dichtheit testen wollen.

Hersteller / Lieferanten:

Produzenten und Serviceunternehmen, die ihre Produkte oder Projekte unter repräsentativen Druck- und Temperaturbedingungen auf Dichtheit prüfen möchten, z. B. Armaturen, Wärmetauscher, Skid-Units, Kälteanlagen oder komplette Module.

Der Grund, warum sich die Industrie für ITIS entscheidet

Erfahrene Techniker, moderne Detektionstechniken und ein starker Fokus auf Sicherheit, einschließlich persönlicher Schutzausrüstung, ATEX, TRA und Arbeitsgenehmigungen. Gemeinsam mit Ihnen bestimmen wir die sinnvollste Methode, zum Beispiel Schnüffelverfahren, Akkumulationsmethode, Druckabfallprüfung, Bubble-Test oder Ultraschallprüfung. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Vorbereitung sowie bei der Montage und dem Anschluss und liefern objektive Prüfergebnisse, die Entscheidungen über Reparatur, Freigabe oder weiterführende Prüfungen direkt unterstützen, sowohl in unserem Labor als auch bei Ihnen vor Ort.

Welchen Nutzen bringt Ihnen ein Überdruck-Lecktest?

  • Schnelle Lokalisierung und Quantifizierung von Leckagen unter Betriebsbedingungen
  • Repräsentative Prüfungen unter Betriebsdruck und – falls erforderlich – Temperatur
  • Weniger Störungen, Emissionen und Produktverluste während der Betriebsphasen
  • Klare Go/No-Go-Kriterien für Freigabe, Anlauf und Wiederanlauf
  • Möglichkeit von Kombinationsprüfungen, z. B. zuerst Lecktest, dann Druckprüfung – mit vorher festgelegter Reihenfolge und Kriterien

Überdruck-Lecktest direkt anfragen

Für Überdruck-Lecktests arbeiten wir unter anderem mit:

  • EN 1779 / ISO 20484: Verfahrensauswahl und Terminologie
  • ISO 20485: Prüfgas-Lecksuche (Schnüffel-/Hauben-/Kammerprüfung)
  • EN 1593: Blasenemission (Seifenblasenmethode)
  • ASTM E1603/E1603M: Lecksuche mit dem Massenspektrometer
  • ASTM E515: Blasenemissionsprüfung
  • ASME BPVC Section V, Article 10: Leckprüfung von Druckgeräten

Kundenspezifikationen und Regelwerke für Druckgeräte (z. B. DGRL) können in den Prüfplan integriert werden. Auf Anfrage helfen wir dabei, eine Leckageanforderung in mbar·l/s oder g/Jahr in einen praktischen Prüfaufbau vor Ort zu übersetzen.

Berichterstattung und Zertifizierung

Unser Prüfbericht beschreibt Normen/Methoden, Prüfdruck(-drücke), Medium, Prüfgas, Prüfdauer, Nachweisgrenzen, Messergebnisse und die Bewertung im Hinblick auf die vereinbarten Lecktest-Anforderungen. Wo relevant, können Überdruck-Lecktests unter ISO 17025-Akkreditierung durchgeführt werden, sodass die Ergebnisse international rückführbar sind und von Kunden, Zertifizierungsstellen und Aufsichtsbehörden akzeptiert werden.

Akkreditiert: Sicherheit für Sie

ITIS ist durch den niederländischen Akkreditierungsrat (RvA) unter der Akkreditierungsnummer L656 akkreditiert. Für Sie bedeutet dies Sicherheit. Unsere Prüf- und Messergebnisse sind nachweislich zuverlässig und entsprechen festgelegten Qualitätsstandards. Dank der internationalen Anerkennung durch das ILAC MRA werden Ergebnisse innerhalb unseres Scopes auch international akzeptiert. Dies vermeidet Doppelprüfungen, beschleunigt Prozesse und schafft Vertrauen bei Kunden, Aufsichtsbehörden und Partnern. Sie arbeiten mit einer unabhängigen Partei zusammen, die nach kontrollierten Verfahren operiert. Das sorgt für Klarheit, Konsistenz und eine fundierte Grundlage für Ihre Entscheidungen, sowohl in technischer als auch in kommerzieller Hinsicht.

Sofortige Klarheit über Ihren Lecktest

Direkte Klarheit unter realistischen Bedingungen – wo relevant unter ISO 17025-Akkreditierung – durchgeführt in unserem Prüflabor oder bei Ihnen vor Ort; ob bei Neubau, vor der Inbetriebnahme oder nach Wartung und Modifikationen.

Bei ITIS ist es für uns selbstverständlich, unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Wir verstehen ihre Bedürfnisse und Wünsche und konzentrieren uns stets darauf, höchste Qualität bei Service und Lösungen zu liefern.

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