in situ test ITIS

Ein In-situ Test prüft die Funktion von Sicherheitsventilen direkt am Lagertank – ganz ohne Demontage und unnötige Stillstandszeiten. ITIS bewertet vor Ort, ob die Ventile ordnungsgemäß öffnen, schließen und abdichten und ob der Einstelldruck noch innerhalb der geforderten Grenzen liegt.

In der (petro-)chemischen Industrie, der Energieerzeugung und der Tanklagerung bietet dies eine schnelle, sichere und nachweisbare Methode, um gesetzlichen Vorgaben wie PGS 29 und VLAREM II zu entsprechen. Außerdem reduzieren Sie damit das Risiko von Tankschäden oder Zwischenfällen und erhalten einen klaren Überblick über den aktuellen Zustand Ihrer Ventile.

Möchten Sie sicher sein, dass Ihre Tankventile zuverlässig arbeiten und gleichzeitig nachweislich alle Anforderungen erfüllen? Entdecken Sie die Vorteile eines In-situ Tests mit ITIS.

Einen In-situ-Test durchführen lassen?

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Zum Beispiel können Sie Fragen stellen zu:

  • Testmöglichkeiten und Spezifikationen
  • Zertifizierungen und Normen

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Was ist ein in-situ Test?

Ein in-situ Test eines Ventils wird direkt am Lagertank durchgeführt. Während des Tests bestimmen wir die(n) Öffnungsdruck(-drücke), prüfen das Schließen und die Dichtheit und inspizieren die Funktion von gewichtbelasteten PVRV- und ERV-Ventilen. Wir erfassen den Zustand des Ventils umfassend und dokumentieren ihn, während wir das Ventil bei Bedarf neu einstellen – ohne es vom Tank abzubauen und ohne schwere Hebemittel einzusetzen. Für ERVs verwenden wir eine von ITIS entwickelte, validierte und patentierte Technik, mit der der Einstelldruck präzise und reproduzierbar ermittelt wird – ganz ohne Demontage oder lange Stillstandszeiten.

Ist ein in-situ Test die richtige Lösung für Ihre Sicherheitsventile?

Ein in-situ Test kann für verschiedene Verantwortliche von großer Bedeutung sein. Er kann sowohl dazu beitragen, Probleme zu vermeiden, als auch bestehende Probleme zu lösen. Besonders relevant ist dieser Test für Betreiber in den folgenden Bereichen:

  • Atmosphärische Lagertanks in der Petrochemie
  • Öl- und Gasindustrie
  • Energie
  • Tanklagerung

Dabei ist es wichtig, dass sie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, wie PGS 29 in den Niederlanden und VLAREM II in Flandern, sowie interner HSE-Standards vollständig und nachweisbar erfüllen.

Warum ist dieser in-situ Test ideal?

Öffnet ein Sicherheitsventil nicht rechtzeitig oder nicht bei dem richtigen Druck, kann dies zu Tankschäden, zur Implosion eines Tanks bei Unterdruck oder sogar zu Explosionen führen. PGS 29 verlangt, dass PVRV- und ERV-Ventile bei der Erstinstallation, Wiederinstallation, nach einer Überholung und danach regelmäßig (maximal alle fünf Jahre) auf Einstelldruck, Öffnen/Schließen und Dichtheit geprüft werden.

Für oberirdische Behälter in Flandern schreibt VLAREM II außerdem eine eingeschränkte Untersuchung vor, mindestens alle drei Jahre (maximal ca. 40 Monate zwischen zwei Prüfungen) –, bei der auch Zubehör und Sicherheitssysteme bewertet werden müssen.

Regelmäßige in-situ Tests der Ventile auf Einstelldruck und Funktion verringern nicht nur das Risiko von Tankschäden, Implosionen oder Explosionen, sondern liefern Ihnen auch den nachweislichen Beleg dafür, dass Sie diese gesetzlichen und genehmigungstechnischen Anforderungen erfüllen – ohne unnötige Hebearbeiten und mit kürzeren Stillstandszeiten.

Wichtige Normen und Richtlinien bei einem in-situ Test

In-situ Tests von gewichtbelasteten PVRV- und ERV-Ventilen werden nach einem festgelegten und validierten Testprotokoll durchgeführt. ITIS ist ein nach ISO 17025 akkreditiertes Prüflabor und damit eine Konformitätsbewertungsstelle (Conformity Assessment Body, CAB). Wenn anwendbar, fallen die In-situ Tests unter unseren ISO-17025-Geltungsbereich, und wir dürfen das ILAC-RvA-Logo führen.

Unsere Arbeitsweise ist auf die Anforderungen aus PGS 29 und – für Anlagen in Flandern – VLAREM II abgestimmt: Sicherheitsventile müssen nachweislich regelmäßig auf Öffnen, Schließen, Dichtheit und korrekten Einstelldruck geprüft werden – durch eine fachkundige und unabhängige Stelle mit nachvollziehbaren Messergebnissen.

Warum ITIS der ideale Partner für Sie ist

ITIS ist der richtige Spezialist, wenn Sie einen In-situ Test durchführen lassen möchten. Das zeigt sich in den verschiedenen Stärken, für die ITIS steht. Nachfolgend finden Sie bereits einige der wichtigsten Vorteile von ITIS:

  • Akkreditiert und unabhängig: Prüfungen nach ISO 17025 mit konsequenter Qualitätssicherung als Konformitätsbewertungsstelle (CBI/CAB)
  • Bewährte In-situ Methode: Validiertes Verfahren für PVRV sowie eine patentierte ERV-Prüftechnik
  • Sicher und effizient vor Ort: Voll ausgestattete Servicefahrzeuge und klar definierte HSE-Protokolle
  • Digitale Prüf- und Messtechnik: Schnelle Bereitstellung, übersichtliche Berichte und vollständige Rückverfolgbarkeit

Welchen Nutzen bringt Ihnen ein in-situ Test?

  • In-situ Tests von Einstelldruck(en), Öffnen/Schließen und Dichtheit – unabhängig und objektiv direkt am Tank, ohne das Ventil zu demontieren.
  • Nachweisliche Einhaltung von PGS 29 und – falls zutreffend – VLAREM II für Audits, Genehmigungen und Aufsichtsbehörden.
  • Weniger Stillstand, weniger Hebe- und Hubbewegungen und geringere Risiken durch effiziente Durchführung vor Ort.
  • Niedrigere CO₂-Bilanz durch weniger Kraneinsatz, weniger Transportbewegungen und weniger unnötige Überholungen.
  • Vollständig nachvollziehbare Messdaten und rückverfolgbare Kalibrierungen.
  • Bestätigung, dass Ventile unter normalen Betriebsbedingungen und in Notfallszenarien korrekt funktionieren.
  • Mehr Vertrauen bei Kunden, Auditoren und Aufsichtsbehörden.
  • Digitale Berichte im ITIS-Kundenportal gespeichert.

Bester Bericht und Zertifizierung

Nach Abschluss erhalten Sie einen detaillierten Testbericht mit allen Prüfpunkten und Messwerten, einschließlich Angabe der relevanten Messunsicherheit gemäß ISO 17025. Damit weisen Sie nach, dass Sie die relevanten Anforderungen erfüllen, darunter PGS 29 und – falls zutreffend – VLAREM II. Wenn der Test unter ISO-17025-Akkreditierung durchgeführt wurde, tragen die Berichte das ILAC-RvA-Logo und genießen internationale Anerkennung.

Akkreditiert, Ihre Sicherheit

ITIS ist von der niederländischen Akkreditierungsbehörde (RvA) unter Akkreditierungsnummer L656 akkreditiert. Für Sie bedeutet das Sicherheit: Unsere Prüf- und Messergebnisse sind nachweislich zuverlässig und entsprechen festgelegten Qualitätsstandards.

Dank der internationalen Anerkennung über das ILAC-MRA werden Ergebnisse innerhalb des Geltungsbereichs auch international akzeptiert. Das verhindert Nachprüfungen, beschleunigt Prozesse und schafft Vertrauen bei Kunden, Aufsichtsbehörden und Partnern.

Sie arbeiten mit einer unabhängigen Partei, die nach kontrollierten Verfahren arbeitet. Das sorgt für Klarheit, Konsistenz und eine solide Grundlage für Ihre technischen und wirtschaftlichen Entscheidungen.

In-situ sicher

PVRV und ERV direkt am Tank geprüft, nachweislich konform mit PGS 29 und für Flandern mit VLAREM II, unabhängig unter ISO 17025 geprüft, soweit möglich, ohne Einsatz von Kränen, mit minimalen Stillstandszeiten und maximaler Sicherheit.

Häufig gestellte Fragen zu einer in-situ Test
Was ist ein In-situ-Test von PVRV und ERV?

Ein In-situ-Test ist eine Prüfung vor Ort (am Tank), bei der wir den Einstelldruck/die Einstelldrücke, das Öffnen/Schließen und die Abdichtung von PVRV/ERV validieren. Ziel: Nachweis, dass die Sicherheitsfunktion des Einstelldrucks ohne Demontage und Transport zu einer Werkstatt gewährleistet ist.

Was versteht man unter In-situ-Tests von Atemventilen?

In-situ-Tests bedeuten, dass wir das Atemventil direkt am Tank testen, ohne das Ventil (Gehäuse) selbst zu demontieren und in eine Werkstatt zu bringen. Mit mobiler Testausrüstung überprüfen wir Öffnungsdruck, Schließdruck, Dichtigkeit und Funktionalität direkt vor Ort, während der Tank in Betrieb bleiben kann oder nur minimal angepasst werden muss.

Wofür steht PVRV?

PVRV steht für Pressure Vacuum Relief Valve, auf Deutsch oft Druck-/Vakuumentlastungsventil genannt. Es ist ein Ventil, das sowohl bei Überdruck als auch bei Unterdruck (Vakuum) den Tank schützt.

Was ist genau ein PVRV?

Ein PVRV ist ein Sicherheitsventil für atmosphärische (oder leicht überdruckbelastete) Lagertanks. Es öffnet sich bei einem eingestellten Überdruck, um Dämpfe entweichen zu lassen, und bei einem eingestellten Unterdruck, um Luft oder Inertgas zuzulassen, damit der Tank innerhalb sicherer Druckgrenzen bleibt.

Wofür benötige ich ein PVRV an meinem Tank?

Beim Befüllen, Entleeren, Temperaturänderungen oder Inertisieren können Überdruck und Vakuum entstehen. Ohne PVRV können Tanks sich verformen, reißen oder Leitungen beschädigen. Das PVRV verhindert dies durch kontrollierte Entlastung.

Wofür steht ERV?

ERV steht für Emergency Relief Valve. Auf Deutsch oft Notentlastungsventil, Notüberdruckventil oder Explosionsdeckel genannt – gedacht, um einen Tank in Notfallsituationen mit extremem Überdruck zu schützen.

Was ist genau ein ERV?

Ein ERV ist ein Sicherheitsventil mit relativ großer Kapazität, das nur in außergewöhnlichen Situationen, wie Brand, Durchgegangene Reaktionen oder anderen Vorfällen, bei denen der Druck in einem Tank schnell ansteigen kann, öffnen soll.

Warum brauche ich neben einem PVRV auch ein ERV?

Ein PVRV ist für normale Betriebsbedingungen, Befüllen, Entleeren, Temperaturschwankungen gedacht. Ein ERV ist für Szenarien vorgesehen, die über das normale Design hinausgehen, zum Beispiel Brandlast. Ohne ERV kann die Tankwand versagen, da die PVRV-Kapazität in einem solchen Szenario zu gering ist.

Was ist der Unterschied zwischen einem PVRV und einem ERV?
  • PVRV: für normale Atemzüge des Tanks (Druck und Vakuum), mit relativ niedrigeren Einstelldrücken und kleinerer Kapazität.
  • ERV: nur für extreme Überdruck-Szenarien, mit höherem Einstelldruck und größerer Kapazität.

Beide ergänzen sich in der Gesamtdrucksicherung eines atmosphärischen Tanks.

Auf welchen Anlagen werden PVRVs verwendet?

Vor allem auf atmosphärischen Lagertanks für brennbare oder schädliche Flüssigkeiten (zum Beispiel gemäß PGS 29), aber auch auf anderen Speichersystemen, bei denen Dampfdruck und thermische Ausdehnung kontrolliert werden müssen.

Auf welchen Anlagen werden ERV’s eingesetzt?

Vor allem auf atmosphärischen Lagertanks für brennbare oder schädliche Flüssigkeiten, zum Beispiel Tanks, die unter PGS 29 fallen. Sie werden angewendet, wenn Szenarien wie Brand, externe Erhitzung oder Notablass in der Risikoanalyse berücksichtigt wurden.

Wie verhalten sich PVRV und ERV zueinander im Sicherheitskonzept?

Das PVRV sorgt für die tägliche Atmung und den Schutz bei normalen Betriebsdrücken, das ERV ist die „Backup“ für extreme Bedingungen. Zusammen bilden sie das Drucksicherungssystem des Tanks, in Kombination mit Instrumentierung, Niveauüberwachung und organisatorischen Maßnahmen.

Warum sollte man In-situ-Tests anstelle von Werkstattreparaturen wählen?

Sie vermeiden Hebe- und Transportbewegungen, begrenzen Stillstandzeiten und bestimmen den Zustand unter realistischen Praxissituationen. Falls möglich, kann der Einstelldruck direkt justiert werden.

Was ist PGS 29?

PGS 29 ist eine niederländische Richtlinie aus der Veröffentlichungsreihe Gefährliche Stoffe für die oberirdische Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten in vertikalen zylindrischen Tanks. Die Richtlinie beschreibt, welche technischen und organisatorischen Maßnahmen erforderlich sind, um Sicherheits- und Umweltrisiken zu begrenzen.

Für welche Anlagen ist PGS 29 gedacht?

PGS 29 ist für atmosphärische oder leicht überdruckführende Lagertanks (oft in Tankparks) für brennbare Flüssigkeiten gedacht. Denken Sie an Terminals, Raffinerien und Chemieunternehmen mit großen Tankanlagen.

Was regelt PGS 29 im Wesentlichen?

PGS 29 behandelt unter anderem: Entwurf und Bau von Tanks, Auffangvorrichtungen (Deiche/Auffangwannen), Brandschutz, Armaturen wie PVRV’s und ERV’s, Inspektions- und Wartungsregime sowie Anforderungen an den Betrieb (Verfahren, Ausbildung, Notfallszenarien).

Wie verhält sich PGS 29 im Verhältnis zu Gesetzen und Vorschriften?

PGS 29 selbst ist kein Gesetz, wird aber in Genehmigungen und dem Umgebungsrecht als „Umsetzung des Standes der Technik“ oder „gute Praxis“ bezeichnet. Genehmigungsbehörden und Umweltdienste verwenden PGS 29 als Prüfungsrahmen.

Was sagt PGS 29 über PVRVs und ERVs?

PGS 29 schreibt vor, dass Tanks angemessen gegen Überdruck und Vakuum geschützt werden müssen. In der Praxis geschieht dies mit PVRVs (Druckentlastungsventilen) für normale Betriebsbedingungen und ERVs (Notentlastungsventilen) für Notfallszenarien. Die Richtlinie gibt Rahmenbedingungen für Kapazität, Einstellung, regelmäßige Kontrolle und Wartung vor.

Ist die periodische Kontrolle und Prüfung von PVRVs und ERVs gemäß PGS 29 verpflichtend?

PGS 29 verlangt, dass der Überdruckschutz nachweisbar funktionsfähig bleibt. Das bedeutet: periodische Inspektion, Wartung und Prüfung von PVRVs und ERVs gemäß einem festgelegten Wartungsprogramm, passend zum Medium, Alter und Risikoprofil.

Darf ich PVRVs und ERVs gemäß PGS 29 in situ testen?

PGS 29 erlaubt In-situ-Tests, solange die verwendete Methode nachweislich zuverlässig ist, sicher durchgeführt wird (Arbeitserlaubnis, ATEX, Absturzsicherung, etc.) und von einer sachkundigen, unabhängigen Partei bewertet oder genehmigt wurde. Das Ergebnis muss rückverfolgbar in einem Bericht dokumentiert werden.

Welche Anforderungen gelten für Prüfung und Intervall?

PGS 29 schreibt vor, dass VDV/PVRV und ERV bei der Erstinstallation, Wiederinbetriebnahme und nach Revision geprüft werden und periodisch (maximal alle 5 Jahre, kürzer bei erhöhtem Risiko) auf Einstellung, Öffnen/Schließen und Dichtung kontrolliert werden. Von der Prüfung wird ein Zertifikat ausgestellt.

Was ist laut PGS 29 der maximale Zeitraum zwischen zwei Prüfungen von PVRV’s und ERV’s?

PGS 29 verlangt, dass Vakuum-/Druckventile (PVRV’s) und Notentlastungsventile (ERV’s) mit einem maximalen Abstand von fünf Jahren geprüft werden, abgestimmt auf ihren guten Zustand und ihre Funktion.

Bedeutet „maximal 5 Jahre“, dass ich immer 5 Jahre warten darf?

Nein. Fünf Jahre sind eine harte Obergrenze. Für Produkte mit Risiko von Erstarrung, Bewuchs oder Klemmung von Ventilen oder bei schwereren Betriebsbedingungen sind kürzere Intervalle erforderlich. Das tatsächliche Intervall sollte in deinem Wartungsprogramm und RBI begründet sein.

Wann müssen PVRVs und ERVs auf Einstelldruck überprüft werden?

Nach PGS 29 muss der Einstelldruck überprüft werden:

  • bei der ersten Inbetriebnahme
  • bei einer Wiedereinsetzung
  • nach Durchführung einer Revision und anschließend periodisch, mit maximal 5 Jahren zwischen zwei Prüfungen.
Was genau fällt unter die Prüfung gemäß PGS 29?

Die Prüfung umfasst mindestens:

  • Kontrolle der Einstellung (Einstelldruck/-drücke)
  • Öffnen und Schließen
  • Dichtung (Leckverhalten)

Über die Prüfungsergebnisse muss ein Zertifikat erstellt werden.

Wer darf die Einstellung von PVRV’s und ERV’s gemäß PGS 29 überprüfen?

PGS 29 schreibt vor, dass die Überprüfung der Einstellung durch eine fachkundige Stelle mit einer Methode erfolgt, die von einer unabhängigen fachkundigen Stelle genehmigt wurde. In der Praxis handelt es sich meist um eine unabhängige, (vorzugsweise ISO 17025) akkreditierte Konformitätsbewertungsstelle.

Wie verhält sich PGS 29 zu internationalen Normen (API/ISO)?

PGS 29 bezieht sich nicht eins zu eins auf eine internationale Norm, sondern orientiert sich an gängigen internationalen Good Engineering Practices. Für die Detailplanung und Kapazität von Entlastungssystemen werden häufig API- und/oder ISO-Normen verwendet, sofern diese im Rahmen von PGS 29 und der niederländischen Genehmigung liegen.

Was bringt mir die Einhaltung von PGS 29 praktisch?

Durch die Einhaltung von PGS 29 verringern Sie die Wahrscheinlichkeit von Vorfällen (Tanküberdruck, Tankkollaps, Lecks), erfüllen nachweislich die Genehmigungsanforderungen und haben einen klaren Rahmen für Planung, Verwaltung, Inspektion und Prüfung Ihrer Tankanlagen, einschließlich PVRVs und ERVs.

Was regelt VLAREM II, Artikel 5.17.4.3.16 genau?

Dieser Artikel schreibt vor, dass oberirdische Behälter für gefährliche Flüssigkeiten regelmäßig einer begrenzten Untersuchung unterzogen werden müssen. Es handelt sich um eine äußerliche Kontrolle des Behälters, der Leitungen und des Zubehörs, durchgeführt von einem anerkannten oder befugten Sachkundigen.

Wie oft muss die beschränkte Untersuchung gemäß VLAREM durchgeführt werden?

Mindestens alle drei Jahre, und der Zeitraum zwischen zwei beschränkten Untersuchungen darf maximal etwa 40 Monate betragen.

Für welche Anlagen gilt diese dreijährliche Kontrollpflicht?

Für oberirdische Behälter für gefährliche (brennbare) Flüssigkeiten, die unter Kapitel 5.17 (Lagerung gefährlicher Produkte) und den Unterabschnitt 5.17.4.3 von VLAREM II fallen. Es handelt sich dabei in der Regel um Kraftstoff- und Chemikalientanks mit einem bestimmten Mindestinhalt.

Wer soll laut VLAREM II die eingeschränkte Untersuchung durchführen?

Die periodischen Untersuchungen müssen von einem Umweltexperten durchgeführt werden, der in der Disziplin der Halter für Gase oder gefährliche Stoffe anerkannt ist, oder von einem befugten Sachverständigen (oder anerkannten Heizöltechniker, abhängig vom Anlagentyp).

Was wird während der eingeschränkten Untersuchung überprüft?

VLAREM beschreibt, dass unter anderem der allgemeine Zustand des Inhabers, der Leitungen und des Zubehörs bewertet wird, einschließlich der Vorkehrungen zur Begrenzung von Leckagen oder Verschüttungen (Leckerkennung, Auffangvorrichtungen, Überlaufsicherung). Die Ergebnisse werden in einem Bericht festgehalten, der für die Aufsicht verfügbar sein muss.

Fallen PVRV’s und ERV’s auch unter diese periodische Kontrolle?

Ja, auch wenn PVRV und ERV nicht immer wörtlich genannt werden. Sie gehören zum „Zubehör“ und zu den emmissionsbegrenzenden und Sicherheitsmaßnahmen des Inhabers. In der Praxis sollten ihr Zustand und ihre Funktion daher während der beschränkten Prüfung mit bewertet werden.

Muss laut VLAREM auch der Einstelldruck von PVRV/ERV regelmäßig überprüft werden?

VLAREM schreibt nicht explizit „Einstelldruck PVRV/ERV“ vor, verlangt aber eine regelmäßige Bewertung der Anlage, einschließlich Zubehör und Sicherheitssysteme. In der Praxis wird die Kontrolle des Einstelldrucks von PVRV’s und ERV’s daher meist an den dreijährigen (maximal 40 Monate) VLAREM-Zyklus gekoppelt, sofern nicht eine interne Risikoanalyse strengere Intervalle vorschreibt.

Wie müssen laut VLAREM die Ergebnisse der beschränkten Untersuchung dokumentiert werden?

Es muss ein Bericht oder eine Bescheinigung mit den Ergebnissen der beschränkten Untersuchung erstellt werden. Dieser Bericht muss bei einer Kontrolle der überwachenden Behörde vorgelegt werden können.

Wie verhält sich diese VLAREM-Verpflichtung zu internen Wartungs- oder RBI-Plänen?

VLAREM gibt die minimalen gesetzlichen Anforderungen vor: mindestens eine eingeschränkte Untersuchung alle drei Jahre, mit maximal 40 Monaten zwischen zwei Untersuchungen. Innerhalb deines eigenen RBI- oder Wartungsplans darfst du strengere Intervalle verwenden (zum Beispiel häufigere Kontrolle oder Prüfung von PVRV/ERV), aber nicht weniger streng als die VLAREM-Mindestanforderungen.

Muss der Tank für einen In-situ-Test außer Betrieb sein?

Nicht notwendig.

Viele Kontrollen können durchgeführt werden, während der Tank in Betrieb ist, sofern dies sicher möglich ist und gemäß Arbeitserlaubnis, LOTO-Verfahren und ATEX-Anforderungen erfolgt. Für spezifische Maßnahmen, wie das (teilweise) Demontieren von PVRV-Komponenten, kann eine vorübergehende Außerbetriebnahme des Tanks erforderlich sein.

Was wird benötigt, um eine PVRV und/oder ERV vor Ort testen zu können?

Sicherer Zugang zum Tank/Dach, Arbeitserlaubnisse, gegebenenfalls Isolierungen und eine Kontaktperson für Abstimmungen und Freigaben.

Wie werden PVRV-Ventile am Tank auf Einstelldruck getestet?

Das Ventil wird vor Ort demontiert/inspektiert, aber das Ventil selbst bleibt am Tank und die Konfiguration (3D) wird eingemessen. Wesentliche Teile, wie Paletten, werden im Servicefahrzeug gereinigt, gewogen und gegebenenfalls justiert. Danach wird das PVRV wieder montiert und das Ventil auf eine korrekte Funktion überprüft.

Wie bestimmt ihr den ERV-Einstel­druck in situ?

Mit einem speziellen Messsystem und einer validierten Rechenmethode/Software. Dieser Ansatz wurde von ITIS entwickelt und patentiert und ermöglicht eine genaue, reproduzierbare Bestimmung am Tank.

Is een in-situ test net zo betrouwbaar als een test in een vaste testbank? (Copy)

Ja, mits je met gekalibreerde apparatuur en een vastgelegd testprotocol werkt. In-situ testen kan zelfs realistischer zijn, omdat het ventiel in dezelfde montagepositie en leidingsituatie blijft zitten als in bedrijf.

Belangrijk is dat drukopbouw, meetsnelheid en meetapparatuur goed zijn afgestemd op de eisen uit norm of richtlijn en dat alle stappen worden gelogd in een testrapport.

Warum ist In-situ-Testen meistens effizienter als Ventile abzubauen?

Sie sparen eine ganze Kette von Arbeitsschritten: Arbeitserlaubnis für Hebearbeiten, Kranplanung, Flansch lösen, Blenden anbringen, Ventil transportieren, testen, Rücktransport, erneut heben, montieren, Dichtheitsprüfung nach der Montage, administrative Abwicklung, etc.

In-situ-Testen reduziert dies auf einen einzigen kombinierten Schritt. Dadurch können mehr Ventile pro Tag getestet werden und die Gesamtausfallzeit von Tanks oder Tankanlagen wird erheblich verkürzt.

Hat das In-situ-Testen Einfluss auf die Verfügbarkeit der Anlage?

Ja, positiv. Da das Ventil nicht ausgebaut werden muss, ist die benötigte Durchlaufzeit pro Ventil viel kürzer und die Tanks können oft in Betrieb bleiben oder nur geringfügig angepasst werden (zum Beispiel temporär gesenktes Niveau oder Druck).

Dadurch können Tests im Rahmen der regulären Wartung eingeplant werden, anstatt separate Stillstände nur zum Ausbau der Ventile zu organisieren.

Für welche Atemventile und Tanks ist In-situ-Tests geeignet?

In-situ-Tests sind insbesondere geeignet für gewichtbelastete PVRVs (Druck/Vakuum-Sicherheitsventile) und ERVs an atmosphärischen oder leicht überdruckbeaufschlagten Tanks, bei denen ausreichend Zugang besteht, um Messgeräte sicher anzuschließen.

Ist In-situ-Testen auch interessant, wenn meine Ventile sowieso regelmäßig überholt werden?

Ja. Mit In-situ-Messungen kann man zunächst objektiv feststellen, welche Ventile noch innerhalb des zulässigen Toleranzbereichs liegen und welche nicht. Das verhindert, dass „gute“ Ventile unnötig abgenommen und überholt werden. Die Überholung wird nur dort geplant, wo sie nötig ist, was Überholungskosten, Hebearbeiten, Logistik und unnötige CO₂-Emissionen spart.

Wie passt die In-situ-Prüfung von Atemventilen in unsere Sicherheits- und Compliance-Strategie?

Du kombinierst drei Ziele:

  • Sicherheit: weniger Hebeoperationen, weniger Arbeiten in der Höhe, geringeres Risiko von Undichtigkeiten durch Montagefehler;
  • Compliance: nachweisbare Testergebnisse pro Ventil, festgehalten in Berichten, die du gegenüber Behörden, Auditoren und Versicherern verwenden kannst;
  • Nachhaltigkeit: weniger Kranstunden und Logistik, somit geringerer CO₂-Fußabdruck bei gleicher oder besserer Kontrollqualität.
Was ist eine Toleranz beim Einstelldruck?

Die Toleranz beim Einstelldruck ist der zulässige Spielraum um den spezifizierten Einstelldruck. Wenn der gemessene Einstelldruck innerhalb dieses Spielraums liegt, wird die Einstellung als korrekt betrachtet und das Ventil wird nicht (weiter) nachgestellt. Nur wenn der gemessene Einstelldruck außerhalb der spezifizierten Toleranz liegt, wird die Einstellung angepasst.

Was ist Messunsicherheit?

Messunsicherheit ist die Unsicherheitsspanne um einen gemessenen Wert. Anstatt zu sagen „der Einstelldruck beträgt 200 mbar“, sagt man eigentlich „der Einstelldruck beträgt 200 mbar ± X mbar“. Dieses ± X mbar ist die Messunsicherheit, der Bereich, in dem der tatsächliche Wert mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit liegt.

Ist Messunsicherheit dasselbe wie Toleranz?

Nein. Toleranz ist die zulässige Abweichung von der Forderung, zum Beispiel ein eingestellter Druck von 200 mbar mit einer Toleranz von ± 5 %. Messunsicherheit gibt an, wie genau der Wert gemessen werden konnte, zum Beispiel 200 mbar ± 2 mbar. Toleranz stammt aus der Spezifikation oder Norm, Messunsicherheit aus der Messung und dem Messsystem.

Warum ist Messunsicherheit bei der Einstelldruckprüfung von PVRV und ERV wichtig?

Weil man nie genau weiß, ob der tatsächliche Einstelldruck exakt dem gemessenen Wert entspricht. Durch das Kennen der Messunsicherheit kann man besser beurteilen, ob ein Ventil wirklich innerhalb der angegebenen Toleranz liegt, insbesondere wenn der gemessene Wert nahe an der Grenze liegt.

Wie wird die Messunsicherheit üblicherweise angegeben?

Oft als ein ± Wert um das Messergebnis, zum Beispiel: „Einstelldruck = 20 mbar ± 0,2 mbar, bei einem Vertrauensbereich (k ≈ 2), welcher etwa 95% Zuverlässigkeit entspricht.“ Manchmal wird sie auch in Prozent des gemessenen Werts angegeben.

Was bedeutet zum Beispiel 20 mbar ± 0,2 mbar?

Dass das Labor erwartet, dass der tatsächliche Einstelldruck mit etwa 95 % Wahrscheinlichkeit zwischen 19,8 und 20,2 mbar liegt. Die 20 mbar ist der gemessene Wert, das ± 0,2 mbar ist die Bandbreite aufgrund von Instrument, Methode und Umständen.

Wie verhält sich die Messunsicherheit zur Anforderung oder Spezifikation?

Sie bewerten zuerst, ob der gemessene Wert innerhalb der Toleranz liegt. Danach betrachten Sie die Messunsicherheit, besonders wenn der gemessene Wert nahe an einer Grenze liegt. In einigen Normen und Qualitätsrichtlinien ist beschrieben, wie die Messunsicherheit bei einer Pass/Fail-Beurteilung berücksichtigt werden muss.

Passt ein Testlabor die Einstellung an, wenn der Wert innerhalb der Toleranz, aber nahe der Grenze liegt?

Das ist oft eine vorher vereinbarte Regel. In vielen Fällen gilt: Liegt der gemessene Einstelldruck innerhalb der angegebenen Toleranz, wird nicht nachjustiert und die Einstellung bleibt bestehen. Liegt der Wert außerhalb der Toleranz, wird die Einstellung angepasst und erneut gemessen.

Warum wird die Messunsicherheit in einem ISO 17025-Prüfbericht und Angeboten angegeben?

ISO 17025 verlangt, dass signifikante Messunsicherheiten bewertet und, wo relevant, berichtet werden. Für den Nutzer zeigt dies, wie zuverlässig die angegebenen Werte sind, und bietet eine transparente Grundlage für technische und gesetzliche Beurteilungen.

Muss ich als Nutzer selbst etwas mit der Messunsicherheit tun?

Ja, insbesondere bei Grenzfällen. Wenn ein gemessener Wert nahe an einem Grenzwert liegt, hilft die Messunsicherheit dabei zu entscheiden, ob Sie einen zusätzlichen Spielraum einräumen, eine strengere interne Anforderung anwenden oder gegebenenfalls zusätzliche Messungen oder Tests durchführen lassen möchten.

Was ist eine Konformitätsbewertungsstelle (CBI) und welche Rolle spielt ITIS?

Eine Konformitätsbewertungsstelle (CBI) ist eine unabhängige Organisation, die beurteilt, ob Produkte, Prozesse, Personen oder Dienstleistungen festgelegten Anforderungen entsprechen, wie z.B. Gesetzen, Normen oder technischen Spezifikationen. Auf Englisch nennt man dies eine Conformity Assessment Body (CAB).

ITIS ist ein nach ISO 17025 akkreditiertes Prüflabor und somit eine CBI/CAB: Wir testen und berichten unabhängig, ob beispielsweise Absperrventile, PVRV’s und ERV’s den relevanten Normen, Richtlinien und Projektspezifikationen entsprechen.

Fällt die ITIS-Arbeitsweise unter Akkreditierung?

Ja, sofern zutreffend für gewichtbelastete Ventile. ITIS ist von der RvA gemäß ISO 17025 (CBI) akkreditiert. Für Tests unter Akkreditierung dürfen wir das ILAC-RvA-Logo führen; diese Berichte werden international breit anerkannt.

Neben einer Kontrolle des Einstelldrucks möchte ich auch meine PVRVs und/oder ERVs inspizieren lassen, ist das möglich?

Ja, das ist möglich. Neben dem Einstelldrucktest kann ITIS eine visuelle und funktionale Inspektion durchführen. Während dieser Inspektion wird, falls zutreffend, unter anderem geprüft auf:

  • Konservierung
  • Leichtgängigkeit der beweglichen Teile
  • Zustand der Zu- und Ableitungen
  • Klappenheizung
  • Vogelschutzgitter
  • Führungen und Scharnierpunkt(e)
  • Zustand des Ventils – sowohl innen als auch außen
  • Dichtungen und Sitz(e)

Die Befunde aus Inspektion und Einstelldrucktest werden in einem Bericht festgehalten, sodass Sie einen vollständigen Überblick über den technischen Zustand und die Funktion Ihrer PVRVs und ERVs erhalten.

Welche Sicherheitsmaßnahmen ergreifen Sie?

Arbeitsgenehmigungen und TRA, Verwendung von herabfallenden Gegenständen/Absturzsicherung, Gaserkennung und abhängig vom Tankmedium, unabhängige Atemluft mit eigenem Kompressor. Die Arbeiten werden von geschultem Personal gemäß HSE-Verfahren durchgeführt.

In unseren Lagertanks befinden sich Stoffe mit schädlichen Dämpfen. Wie gehen Sie damit um?

Im Vorfeld werden die vorhandenen Stoffe und Dämpfe erfasst und bewertet. Darauf basierend bestimmen wir die erforderlichen Schutzausrüstungen und Arbeitsmethoden. Wir gehen keinerlei Risiko für unsere Mitarbeiter ein; bei dem geringsten Verdacht auf Gesundheitsgefährdung arbeiten wir mit unabhängiger Atemluft und geeigneter persönlicher Schutzausrüstung. So begrenzen wir die Exposition gegenüber gefährlichen Stoffen auf ein Minimum.

Wie verringert das In-situ-Testen die Hebe- und Heberisiken in der Anlage?

Für einen Arbeitsplatztest müssen Atemventile oft mit einem Kran oder Hubsteiger erreicht und vom Tank gehoben werden. Jede Hebeoperation bringt Absturzgefahr, herabfallende Lasten und zusätzliche Personen in der Höhe mit sich.

Beim In-situ-Testen bleibt das Ventil einfach an seinem Platz und wir beschränken uns auf leichte, handliche Prüfschläuche und Messgeräte. Weniger Heben, weniger Unfallgefahr.

Was ist das Ergebnis des Tests?

Sie erhalten Sicherheit über den Einstelldruck/die Einstelldrücke, das Öffnen/Schließen und die Abdichtung. Falls erforderlich, wird der Einstelldruck angepasst, sodass das Ventil wieder den Anforderungen entspricht.

Was erhalte ich danach?

Ein detaillierter Testbericht mit Prüfstellen, Messwerten und Schlussfolgerungen. Bei Tests unter Akkreditierung führen wir das ILAC-RvA-Logo. Daten sind vollständig rückverfolgbar und digital im ITIS-Kundenportal verfügbar.

Werden diese Berichte international anerkannt?

Berichte mit dem ILAC-RvA-Logo werden in der Regel international anerkannt. Die endgültige Anerkennung liegt beim Auftraggeber/Behörde.

Wie wird die Einstellung eines PVRV bestimmt?

Die Einstelldrücke für Druck- und Vakuumseite werden basierend auf dem Konstruktionsdruck des Behälters, den Prozessbedingungen und relevanten Richtlinien (z. B. PGS 29, API, Herstellerangaben) ausgewählt. Das Ziel ist maximaler Schutz ohne unnötiges „Atmen“ und Produktverlust.

Wie wird der Einstelldruck (Setzdruck) eines ERV bestimmt?

Der Setzdruck wird auf der Grundlage des Entwurfsdrucks des Tanks, geltender Richtlinien (zum Beispiel PGS 29 und relevante API- oder EN-Normen), des Brand- oder Notfallszenarios und der erforderlichen Entlastungskapazität bestimmt. Das ERV muss ausreichend entlasten können, damit der Tankdruck unter dem maximal zulässigen Druck bleibt.

Wie oft muss eine PVRV überprüft oder getestet werden?

Das hängt von Gesetzgebung, Firmenvorschriften und Medium (korrosiv, verschmutzend oder nicht) ab. Viele Unternehmen verwenden eine periodische Inspektions- und Testfrequenz von beispielsweise 1 bis 5 Jahren, gegebenenfalls kombiniert mit In-situ-Tests am Tank.

Wie oft muss eine ERV überprüft oder getestet werden?

Die Häufigkeit hängt von der Gesetzgebung, Unternehmensrichtlinien, Medium und Risikoanalyse ab. In der Praxis wird eine ERV häufig periodisch außer Betrieb genommen für Inspektion, Revision und Test auf einem Prüfstand, zum Beispiel alle paar Jahre oder gemäß dem Wartungsplan der Anlage.

Was ist das empfohlene Inspektionsintervall?

PGS 29 nennt maximal 5 Jahre, abgestimmt auf Zustand und Funktion. Bei Risiko von Erstarren, Bewuchs oder Festsetzen sind kürzere Intervalle notwendig. Zwischenzeitliche visuelle Kontrollen durch den Nutzer müssen prozedural gewährleistet sein.

Führt ihr auch regelmäßige Inspektionen ohne Einstelldruckprüfung durch?

Ja. Wir können Vor-Ort-Inspektionen durchführen, bei denen wir Verschmutzung und Funktion bewerten und Befunde berichten; die Kontrolle des Einstelldrucks bleibt dabei aus.

Was sind typische Ursachen für Fehlfunktionen eines PVRV?

Verschmutzung (Produkt, Rost, Insekten), anhaftendes Produkt, Korrosion, beschädigte oder veraltete Dichtungen, falsch eingestellte Gewichte/Federn oder festsitzende Klappenflächen. Regelmäßige Inspektion und Tests begrenzen dieses Risiko.

Was sind typische Ursachen für eine schlechte Funktion eines ERV?

Ursachen sind unter anderem Korrosion, Verschmutzung der Sitzfläche, beschädigte Dichtungen, festsitzende bewegliche Teile, falsch eingestellter Setzdruck oder unzureichende Wartung. Regelmäßige Inspektion, Reinigung und Prüfung verringern das Risiko, dass ein ERV nicht öffnet, wenn dies notwendig ist.

Reinigt ihr auch die Innenbereiche von PVRV’s/ERV’s?

Ja. Wo nötig werden Innenbereiche und Paletten sorgfältig gereinigt und – falls zutreffend – leicht instand gesetzt, bevor die Ventile wieder am Tank montiert werden. So verringern wir das Risiko von Festfressen, Verschmutzungsproblemen und Undichtigkeiten nach der Wiedermontage.

Wann ist die Demontage zur Werkstatt dennoch erforderlich?

Bei schweren Schäden, Austausch von Hauptkomponenten oder wenn die Ventilkonfiguration unter den Standortbedingungen nicht den Anforderungen entspricht.

Können wir den Test mit einem Turnaround kombinieren?

Ja, das ist oft effizient: Prüfen, Wartung und eventuelle Justierung in einem Stopp bündeln, um Stillstand zu minimieren.

Wovon hängen Durchlaufzeit und Kosten ab?

Anzahl der Ventile/Höhenzugang, Typ/Zustand, benötigte Isolierungen, Sicherheitsmaßnahmen (zum Beispiel Atemluft) und die Frage, ob Justieren/Reparieren notwendig ist.

Wodurch weichen Einstelldruck oder Funktion häufig ab?

Verschmutzung/Bewuchs, Korrosion, falsche Masseinstellung, Verschleiß von Sitzen und Dichtung oder falsche Konfiguration im Vergleich zum Messschreiben/Typenschild.

Was ist praktisch notwendig, um ein Projekt zu starten?

Sicherer Zugang, Arbeitserlaubnisse, eventuelle Isolierungen, eine Übersicht der zu testenden Ventile (Typ, Positionen, Einstellungen) und eine Kontaktperson für die tägliche Abstimmung.

Bei ITIS ist es für uns selbstverständlich, unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Wir verstehen ihre Bedürfnisse und Wünsche und konzentrieren uns stets darauf, höchste Qualität bei Service und Lösungen zu liefern.

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