Vakuumtests

Das Durchführen industrieller Leckagestests und die Ortung einer Leckage sind keine einfachen Aufgaben. Sogar die Wahl des am besten geeigneten Tests muss sorgfältig abgewogen werden. Welche Methode sich ideal für eine spezifische Anwendung eignet, hängt von vielen Faktoren ab.

Sowohl die Sensibilität der angewandten Testmethode als auch der Umfang der Leckagen,
die man finden möchte, sind beim (integralen) Testen einer Produktionslinie wichtig.

Bei Leckagen in Vakuumsystemen handelt es sich oft um spezifische Defekte, die einen erheblichen Einfluss auf die Sicherheit und die Leistungen von Systemen und Anlagen haben können. Viele Systeme und Produkte sind weniger zuverlässig, wenn sie ein Leck haben.

ITIS kann folgende Techniken für Sie anwenden:

  • Helium-Vakuumtests
    Mit der Helium-Schnüffelsonden-Technik wird das zu testende Objekt inwendig evakuiert.
    Danach wird sein Äußeres mit einem Spürgas besprüht. Helium ist das für diese Methode am meisten verwendete Testgas. Das Testgas dringt in das Objekt ein und wird mit Hilfe von Messgeräten aufgespürt. Manchmal geschieht dies in Kombination mit einer separaten Vakuumpumpe. Ein kritischer Punkt der Vakuummethode ist nicht nur zu bestimmen, ob das Werkstück ein Leck hat, sondern das Leck auch exakt zu orten. Für Tests, bei denen der exakte Leckwert spezifiziert wird, kann das Objekt in einem mit Gas gefüllten Testraum untergebracht und danach auf Lecks getestet werden.
  • Vakuumboxtests
    Das Ziel der Vakuumboxtests ist die Ortung der Leckage in Drucktrennungen, die nicht direkt unter Druck gesetzt werden können. Dies geschieht indem eine Seifenlösung auf einen lokalen Teil der Trennungsoberfläche aufgetragen und ein Druckunterschied auf dieser Oberfläche kreiert wird. Wenn auf der Testoberfläche ein Defekt vorhanden ist, entstehen an der Stelle der eventuellen Leckage Luftblasen (als Folge des Durchströmens von Gas durch die Seifenlösung). Diese Methode ist eine der am meisten verwendeten Testmethoden für das Testen von Lecks und das Orten von Defekten. Die Methode wird für das Testen von Wänden, Böden und Dächern (Schweißarbeiten) von Tanks verwendet.
  • Kondensator-Systeme
    Die Effizienz von Kondensator-Systemen wird durch den Druckabfall im Turbinen- und Kondensatorsystem bestimmt. Lecks im System verringern den Druckunterschied und können bei den einzelnen Turbinen sogar zum Verlust von Megawatt führen.
    Wenn sich der Vakuumdruck als Folge des Eindringens von Luft aus leckenden Ventilen oder Kühlturmproblemen verschlechtert, dann beeinträchtigt dies die Wirksamkeit des kompletten Vakuumsystems enorm.
    Sogar eine Anhäufung kleiner Mengen nicht kondensierbarer Gase (Luft) kann die Wärmeübertragung im Kondensator verhindern, was dessen Leistungen negativ beeinflusst.
    Große Mengen können den Kondensationsprozess sogar blockieren. Das hat dann eine signifikante Steigerung des back-pressure zur Folge. Um dieser Anhäufung entgegenzuwirken, verwenden viele Elektrizitätswerke Dampfstrahlpumpen und/oder Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen, um die nicht kondensierbaren Gase zu entfernen. Sobald diese Methoden die Leckagen, bei denen Luft eindringt, nicht mehr kompensieren können, müssen die Lecks gefunden und repariert werden.
  • Vakuumsysteme
    Air ingress (frei übersetzt: das Eindringen von Luft) in Ihr Vakuumsystem kann zu einer Verringerung der Produktqualität, zu Produktionsverlust, zu Schäden an der Umgebung oder zu gefährlichen Situationen führen. Die Helium-Leckagetests an Ihrem System können die Produktionsgeschwindigkeit erheblich erhöhen, die Integrität der Komponenten überprüfen und Ihr Vakuumsystem effektiver funktionieren lassen.
    Die Helium-Messgeräte werden an Ihr Vakuumsystem angeschlossen. Leider arbeiten diese Geräte meistens mit einem niedrigeren Vakuumdruck als die Vakuumsysteme in den Anlagen. Deshalb wird oft eine spezielle Hilfs-Vakuumpumpe verwandt, um das richtige Set-up zustande zu bringen und den Test durchführen zu können.
    Unser Test Set-up gibt dem Testingenieur die Flexibilität Lecktests durchzuführen, während die Anlage in Betrieb ist, ohne das Teile isoliert werden müssen, um diese testen zu können.
    Das Helium wird rund um die Teile der Vakuumsysteme gesprüht, während ein Massenspektrometer kontinuierlich das Vakuumsystem misst und in Fällen von Lecks (niedrige) Konzentrationen Testgas aufspürt.
    In manchen Fällen wir ein Extraktor mit einer durchlässigen Membran verwendet, die die Testapparatur an das Vakuumsystem koppelt. Diese Membran sorgt dafür, dass kein Wasserdampf oder Flüssigkeiten mit der Messapparatur in Berührung kommen.
    Obwohl das Orten von Lecks in Vakuumsystemen eine Reihe schwieriger Probleme mit sich mitbringt, haben unsere Techniker eine Lösung entwickelt, die speziell für die anspruchsvollen Bedingungen in Vakuumsystemen entworfen wurden, die man bei Vakuumsystemen antrifft.

Nehmen Sie mit ITIS Kontakt auf. ITIS ist Ihr Partner für Leckageortung sowie für alle Fragen auf dem Gebiet von Leckagetests.

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